Pflicht für jede Einrichtung
Gewaltschutzkonzepte
Ein Gewaltschutzkonzept ist kein Papier für den Ordner. Es beschreibt, wie in Ihrer Einrichtung mit Gewalt umgegangen wird: wer was meldet, wer entscheidet, wie aufgearbeitet wird und woran Mitarbeitende und Betreute sich halten können. Seit dem 10. Juni 2021 muss jede Einrichtung eines vorhalten. Neue Einrichtungen bekommen ohne ein solches Konzept keine Betriebserlaubnis.
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Wen dieser Bereich schützt
Bindeglied zwischen Kinderschutz und Arbeitsschutz: dasselbe Konzept schützt die Betreuten und die Mitarbeitenden.
Wie wir vorgehen
- 01
Bestand
Wir sehen uns an, was es bei Ihnen schon gibt. In den meisten Einrichtungen ist mehr vorhanden als gedacht. Es steht nur an fünf verschiedenen Stellen und niemand nennt es Gewaltschutzkonzept.
- 02
Konzept
Daraus entsteht ein Konzept, das zu Ihrem Haus passt und nicht zu einem Muster. Beteiligt werden Leitung, Mitarbeitende und, wo es geht, die Betreuten selbst.
- 03
Qualifizierung
Mitarbeitende leben Konzepte — nicht das geschriebene Papier, sondern die Umsetzung an der Basis macht Konzepte aus. Deeskalation, Kinderschutz, Beschwerdewege: Die dafür nötigen Schulungen bekommen Sie bei uns aus derselben Hand.
- 04
Nachweis
Teilnahmelisten und dokumentierte Inhalte belegen, dass geschult wurde. Dazu das Abschluss-Zertifikat über Inhalte und Umfang.
Warum beides zusammengehört
Ein Gewaltschutzkonzept schützt zwei Gruppen gleichzeitig: die Kinder und Jugendlichen, um die es geht, und die Mitarbeitenden, die mit ihnen arbeiten. Deshalb steht es bei uns zwischen Kinderschutz und Arbeitsschutz und nicht daneben.
Deshalb bekommen Sie Konzept und Schulung bei uns nicht getrennt. Wer das Konzept geschrieben hat, weiß, was in der Schulung ankommen muss.
Das Wichtigste
- Leistung
- Konzepterstellung und Qualifizierung aus einer Hand
- Ort
- Bundesweit, in Ihrer Einrichtung
- Nachweis
- Teilnahmeliste, dokumentierte Inhalte und Abschluss-Zertifikat
Womit Sie die Umsetzung belegen
Ein Konzept wirkt erst, wenn die Menschen es können. Diese Schulungen gehören dazu — Sie buchen nur, was Ihr Konzept tatsächlich verlangt.
Für den Schutz der Betreuten
Meldewege, Einschätzung und Beteiligung — der Teil des Konzepts, der die Kinder und Jugendlichen betrifft.
- KinderschutzfachkraftKinderschutzfachkräfte besitzen die Fachkompetenz für gelingenden Kinderschutz und sind sensibilisiert für die gewichtigen Anhaltspunkte einer möglichen Kindeswohlgefährdung.
- Insoweit erfahrene FachkraftDie insoweit erfahrene Fachkraft moderiert und strukturiert die Risikoeinschätzung bei einer möglichen Kindeswohlgefährdung.
- SexualpädagogikDas Thema Sexualpädagogik ist in der stationären Kinder- und Jugendhilfe sowie der Behindertenhilfe allgegenwärtig.
Für den Schutz der Mitarbeitenden
Deeskalation, Handlungssicherheit und eigene Fachkräfte im Haus — der Teil, der im Alltag getragen werden muss.
- Go straight I, II, III (Go Safe) & KrisenkompetenztrainingDas KrisenKompetenzTraining befähigt Mitarbeiter, mit den beruflichen und persönlichen Krisen besser umzugehen.
- Deeskalations-Organisations-Modell (DOM)DOM besteht aus drei Bausteinen: einem Organisationsmodell, einem Krisenkompetenztraining für Mitarbeiter und einem Sozialtraining für Kinder.
- Institutionelle HandlungskompetenzBleiben Sie auch in Extremsituationen handlungsfähig.
- Fachtrainer für GewaltpräventionDie Ausbildung zum Fachtrainer für Gewaltprävention beinhaltet weit mehr als die Befähigung zur Durchführung von Antigewalttrainings oder Sozialkompetenztrainings.
Beschwerdewege und Beteiligung gehören ebenfalls in ein Gewaltschutzkonzept. Dafür gibt es keine einzelne Schulung, sondern ein Verfahren, das den ganzen Betrieb überprüft: Die Respektvolle Einrichtung ®
Fehlt Ihnen das Konzept oder der Nachweis?
Sagen Sie uns, was Sie schon haben und was gefordert wird. Wir sehen uns den Bestand an und sagen Ihnen, was noch fehlt.

