Zum Inhalt springen

Beratung und Entwicklung

Vier Formate für zwei sehr verschiedene Lagen. Entweder es ist gerade etwas passiert, oder Sie haben Zeit und wollen etwas aufbauen.

kurzfristig, wenn etwas vorgefallen istprozesshaft, über Monate
  1. 01Fall- und Fachberatung
  2. 02Supervision
  3. 03Respektvolle Einrichtung
  4. 04Organisationsentwicklung

Schnelle Hilfe in akuten Lagen

Fall- und Fachberatung

Fall- und Fachberatung ist deutlich mehr als Supervision und kollegiale Beratung.

Im Rahmen dieser Qualifizierung nutzen wir ihre Kenntnisse des Systems und bauen auf ihre Qualifikation und speziellem Fachwissen auf. Unsere Expertise im Bereich des Kinderschutzes, der Gewaltprävention und der rechtlichen Sicherheit ergibt sich aus einer jahrelangen Praxiserfahrung im Bereich der praktischen sozialen Arbeit, Führungs- und Vermittlungserfahrung. Daher enthält die Fall- und Fachberatung analysierende, reflektierende supervidierende als auch schulende und belehrende Elemente. In besonders komplexen, spezialisierten Zusammenhängen holen wir kurzfristig eine Expertenmeinung in juristischen und psychiatrischen Fragen ein.

Rahmen

Anlass
Akute Krisen und geplante Entwicklung
Ort
Bundesweit, auch als INHOUSE-Beratung buchbar
Termin
Kurzfristig nach Absprache
Konkrete Anlässe
  • Potenziale von Mitarbeitern kennen
  • Um- und Neubesetzung, Entwicklungsplanung
  • Umgang mit Schlechtleistern
  • Akute Belastungssituationen
  • Burn-out-Prophylaxe
  • Hilfe bei schwierigen Entscheidungen
  • Gewinnende Konfliktlösungen
Ziel

Ziel ist die Qualitätsentwicklung, eine Handlungs- und Rechtssicherheit sowie die methodische praktische Umsetzung im jeweiligen Fall. Die Qualifizierung und Entwicklung von Mitarbeitenden sind in der Regel langfristig angelegt und planbar. Aktuelle Krisen, leider nicht. Vermeiden sie Überforderungssituationen und nutzen Sie unsere Fall- und Fachberatung. Unsere Fall- und Fachberatung unterstützt sie schnell und kompetent in allen Fragen der Mitarbeiterführung.

Neue Perspektiven

Supervision

Der Blick von oben eröffnet neue Perspektiven auf die fachliche Arbeit und den Teamprozess.

Der Blick von oben eröffnet neue Perspektiven auf die fachliche Arbeit und den Teamprozess. Überlagerungen, also gleichzeitiges Wirken verschiedener Teilsysteme (z. B. Klient, Team, Familie), werden erkannt und die daraus erwachsenden Möglichkeiten können für die Klienten und für die Arbeit im Team genutzt werden. Die angebotene Methodenvielfalt unterstützt Sie in Ihrem Arbeitsprozess.

Rahmen

Dauer
1 – 2 Tage oder nach Absprache
Teilnehmerzahl
10 – 12 Personen
Ort
Bundesweit, auch als INHOUSE-Fortbildung buchbar
Hinweis
Fortbildungspunkte für Ärzte, Psychologen sowie Kinder- und Jugendtherapeuten nach vorheriger Absprache möglich (1 Punkt pro 45 min).
Leitung
Jan Achtermann, Nina Holtkamp, Dr. Karlheinz Keppler, Nele Thönnessen, Kurt Thünemann
Allgemein

Aus der Außensicht des Supervisors lassen sich die Überschneidungen von Team- und Klientenebene bzw. Führungs- und Mitarbeiterebene aus anderen Blickwinkeln betrachten und dadurch neue Perspektiven entwerfen. Zusammen mit den Mitarbeitern werden Ziele geklärt, Wege dahin entworfen, Grenzen überdacht und die Arbeitsinstrumente sortiert sowie ihre Anwendung in gedanklicher Vorausschau überprüft. Arbeitsergebnisse werden bewusst wahrgenommen, reflektiert und gewürdigt. Sofern sich innerhalb des Prozesses keine Lösungen abzeichnen, kann der Supervisor dem Team mögliche Lösungen vorschlagen und ergänzend Arbeitshilfen aus seinem Repertoire anbieten.

Ziel

Finden neuer Lösungsansätze, Aktivierung von Ressourcen, Steigerung der Qualität, effektivere Hilfe für die Klienten, höhere Motivation, reibungsloserer Ablauf, mehr Arbeitszufriedenheit.

Ein geschütztes Verfahren

Respektvolle Einrichtung

Die Respektvolle Einrichtung ® ist ein transparentes und überprüfbares Selbstverpflichtungsverfahren.

Die Respektvolle Einrichtung ® ist ein transparentes und überprüfbares Selbstverpflichtungsverfahren. Die interne und externe Überprüfung gelebter Praxis bietet ein größtmögliches Maß an Sicherheit für Kinder, Jugendliche, Eltern, Mitarbeiter und auch die Einrichtungsleitung. Die fachliche Auseinandersetzung über notwendige Beteiligungs- und Qualifizierungsmaßnahmen wirkt sich qualitätssteigernd aus.

Rahmen

Ort
Bundesweit, in Ihrer Einrichtung
Ausgangslage

Gewaltprävention innerhalb von Hilfeeinrichtungen ist in aller Munde. Gewaltvorkommnisse, sexuell grenzverletzendes Verhalten und Übergriffe machten Schlagzeilen in der Öffentlichkeit. Die Neuerungen im Kinderschutzgesetz vom 1. Januar 2012 sehen für Jugendhilfeeinrichtungen zwingend die Qualitätsentwicklung im Themenkomplex Rechte, Beteiligung und Umgang mit Beschwerden nach § 78b und § 79a SGB VIII vor. Insbesondere § 8b SGB VIII verpflichtet zur Qualitätsentwicklung und Beteiligung.

Das Verfahren

Die win2win gGmbH hat mit Partnereinrichtungen ein Verfahren entwickelt, das sowohl Mitarbeiter als auch Betreute schützt. Dieses Verfahren ist aus der Praxis für die Praxis entstanden. Es evaluiert, dokumentiert und bewertet den gelebten Prozess der Gewaltprävention und Intervention. Leistbare Vorgaben und Optimierungsprozesse werden aufgezeigt, institutionelle Besonderheiten berücksichtigt und integriert. Ein menschenmögliches Maß an Sicherheit soll erreicht werden. Gewaltvorkommnisse werden analysiert und nach fachlichen Standards aufgearbeitet.

Diese Ebenen werden evaluiert, dokumentiert und bewertet
  • Mitarbeiterüberprüfung gemäß § 72a SGB VIII
  • Mitarbeiterqualifikation: Deeskalationstrainings, Beschwerdemanagement
  • Ablaufpläne und Meldewege bei Gewaltvorkommnissen
  • Partizipationsprogramme für Klienten, Mitarbeiter und Netzwerkpartner
  • Informationen über Kinder- und Patientenrechte, Transparenz über Regelungen im Haus
  • Verhinderungskonzept zu sexuell grenzverletzendem Verhalten
  • Selbstverpflichtung von Mitarbeitern und Institution
Präambel zur Zertifizierung „Respektvolle Einrichtung“

Wir stehen für eine gewaltfreie Pflege, Vollzug und Pädagogik

  • Auch gut gemeinte Gewalt ist Gewalt
  • Auch rechtlich legitimierte Gewalt ist Gewalt
  • Wir melden, reflektieren und lernen aus Gewaltphänomenen
  • Wir beurteilen diese frei von Ansehen und Person
  • Wir berücksichtigen eigene, institutionelle und interaktive Anteile
  • Wir verhindern sexuelle Gewalt durch Prävention und Intervention

Gewaltprävention und Partizipation finden auf allen Ebenen und über alle Hierarchien hinweg statt

  • Wir haben ein Beschwerdemanagement, das für alle transparent, leistbar und lebbar ist und das aktiv gefördert wird

Wir sind berechenbare Grenzsetzer

  • Wir streiten multiprofessionell über die notwendigen Grenzsetzungen
  • Wir beteiligen Betreute und Betreuer an Aushandlungsprozessen
  • Wir stehen für leistbare Inklusion und Partizipation

Wir verstehen, ohne einverstanden zu sein

  • Individuelles Fallverstehen ist der Kontext aus der individuellen Geschichte, dem Erscheinungsbild im Hier und Jetzt und den sich daraus ableitenden Hypothesen

Wir lernen aus den Gelingensprozessen, der Geschichte und den Fehlern und ziehen daraus mit Arbeitsfreude entsprechende Konsequenzen für weitere Optimierungsprozesse

Organisation und Konzept

Organisationsentwicklung

Der Experte ist im System. Durch Befähigung und Teilhabe werden Veränderungsprozesse initiiert und professionell begleitet.

Jede Organisation befindet sich in einem stetigen Aushandlungsprozess zwischen den Organisationszielen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten und den Zielen der Mitarbeiter. Zu einer nachhaltigen Organisationsentwicklung gehören sowohl fachliche als auch Themen wie die Erstellung und Weiterentwicklung von Leitbildern und Konzepten. Eine prozesshafte Entwicklung der angesprochenen Themen unter Einbezug der Führungskräfte und Mitarbeiter stärkt die reflexiven Ressourcen sowie Schlüsselqualifikationen wie Kommunikations- und Konfliktfähigkeit. Dies hat wiederum einen positiven Effekt, der sich in der direkten Beziehung zwischen Führungskräften, Mitarbeitern und Klienten widerspiegelt. Wir begleiten Sie durch unsere langjährigen Erfahrungen in allen Sie betreffenden Bereichen.

Rahmen

Ort
Bundesweit, in Ihrer Einrichtung
Inhalt / Methode
  • Leitbild- und Konzeptentwicklung
  • Institutionsanalyse im Hinblick auf fachliche Weiterqualifizierungen
  • Ausarbeitung von Führungskräfteentwicklungsprogrammen
  • Konflikt- und Krisenmanagement
Konzeptentwicklung

„Konzeptentwicklung ist ein gemeinsamer lebendiger Wachstumsprozess in einer Einrichtung. Dieser wird an einer bestimmten Stelle als momentaner Ist-Stand festgehalten und gelebt.“ Daher ist Konzeptarbeit immer auch Mitarbeiterschulung und Entwicklungsprozess. Die Notwendigkeit einheitlicher konzeptioneller Arbeit ist immer wieder sichtbar. Nicht vorgefertigte Handlungsabläufe, sondern inhaltlich konzeptionell strukturierte Umsetzung ist gefragt. Durch gezielte Begleitung und Konzeptentwicklung soll das Team gestärkt und wieder stabiler werden.

Ziel

Das Ziel ist die prozesshafte Begleitung von Einrichtungen und deren Mitarbeitern bei institutionellen Weiterentwicklungen und Schwierigkeiten. Im Vordergrund steht dabei der Blick auf die vorhandenen Ressourcen in schwierigen Veränderungsprozessen. Es gilt der Grundsatz: Der Experte ist im System. Durch Befähigung und Teilhabe werden Veränderungsprozesse initiiert und professionell begleitet.

Sie wissen noch nicht, was Sie brauchen?

Beschreiben Sie kurz die Lage. Wir sagen Ihnen, ob eine Fallberatung reicht oder ob das größer ist.